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Damit die gute Laune durch die 5:30 stündige Autofahrt nicht verloren geht, wurde in Sanssouci eine Frühstückspause eingelegt.
Das berühmte Lustschloss von Friedrich I. von Preussen ist vor allem für seine
6 großen Weinbergterassen bekannt.
Zagan
Nach einen Stadtbummel stand mit dem Zaganer Schloß der erste Höhepunkt auf dem Programm.
Das Schloß von Zagan wurde vom Herzog und Held des 30 jährigen Krieges, Albrecht von Wallenstein erbaut. Im 19. Jahrhundert erlebte das Schloss unter Dorothea Talleyrand-Perigord seine größte Blütezeit. Heute dient das Schloß als Kulturzentrum. Wir bekamen quasi nach Ladenschluß um 18:00 Uhr eine Sonderführung.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des ehemaligen Augustinerklosters inklusive seiner berühmten Bibliothek. Auch hier gab es vom Fremdenführer Marian wieder allerhand interessantes zu erfahren.
In der Bibliotehk durfte leider nicht fotografiert werden. Neben den zahlreichen Buchschätzen und zwei alten Globen aus dem 17. Jahrhundert, ist dieser Raum vor allem für seine ausgezeichnete Akustik bekannt. Einmalig ist das so genannte Flüstergewölbe.
Einige Bücher wurden in der
benachbarten
Maria-Himmelfahrt-Pfarrkirche ausgestellt.
Am Nachmittag ging es zu den Überbleibseln der Evangelischen Kirche der Barmherzigkeit. Der Kirchturm wurde in den letzten Jahren aufwendig renoviert und dient heute als Aussichtsturm. Von hier gab es einen herrlichen Ausblick auf Zagan und auf das Augustinerkloster.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der 750 Jahre alten Sommereiche "Chroby". Die Ausmaße sind gigantisch: die Eiche besitzt einen Stammumfang von sage und schreibe 992cm und ist 29m hoch. Dagegen erscheint die Dötlinger Dorfeiche als Bonsai.
Zum Abschluß des Tages fuhren wir nach Ilowa. Hier ging es noch schnell in den Schloßgarten. Besonders sehenswert ist hier die Brücke der Liebe.
Abschließend wurde die typische polnische Küche in dem Restaurant "Rezydencja Jankow" getestet. Dieses befindet sich in der ehemaligen Stadtvilla des Industriellen Winkler, der als erster Europäer in seinen Glashäusern die aus Südamerika eingeführten Dahlien züchtete. Womit wir wieder bei der Gartenkultur angelangt sind.
Zum Abschluß besuchten wir noch das Gefangenenlager von Zagan. Hier wurden noch einmal die Schrecken des 2. Weltkrieges verdeutlicht.
Berühmt geworden ist das Lager durch die zahlreichen Ausbrüche durch unterirdische Tunnel. Die
spektakulärste Flucht durch einen 110m langen Tunnel wurde im Jahre 1963 unter dem Titel "Gesprengte Ketten" mit Steve Mc Queen und Charles Bronson verfilmt.
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